Datenschutz für Praxen
Wie RevenueForecast mit Patientendaten umgeht
RevenueForecast ist darauf ausgelegt, Ihnen eine Auslastungs- und Umsatzübersicht zu geben – nicht, Patienten zu identifizieren. Das ist ein wichtiger Unterschied. Diese Seite erklärt, was das für Ihre Praxis bedeutet.
Was RevenueForecast speichert
Pro Termin:
- Datum und Uhrzeit
- Behandlung (was gemacht wird, Dauer, Preis)
- Zuordnung zu einem Mitarbeiter (wer den Termin durchführt)
- Ein Patientenbezug – z. B. Patientennummer, Fallnummer, Initialen oder ein beliebiger anderer Verweis
- Status (geplant, abgeschlossen, abgesagt, ...)
- Optionale Notiz
Das sind die Felder, die für die Auslastungsplanung gebraucht werden. Weitere Patientendaten werden nicht gespeichert – keine Adresse, kein Geburtsdatum, keine Krankenkassennummer, keine Diagnosen.
Der Patientenbezug – ein wichtiger Punkt
RevenueForecast braucht keinen Namen, um seine Aufgabe zu erfüllen. Die App zeigt Ihnen, welche Art von Termin wann stattfindet und wer dafür qualifiziert ist – nicht, wer kommt.
Sie entscheiden, was importiert wird.
Sie können Termine mit Patientennummern, Fallnummern, Initialen oder beliebigen anderen Verweisen importieren. Ihre Mitarbeiter sehen im Kalender diesen Verweis – und schlagen bei Bedarf in Ihrem Praxisverwaltungssystem nach.
Das ist nicht nur datenschutzfreundlich, sondern auch praktisch: Sie arbeiten mit denselben Kennungen wie in Ihrem bestehenden System – die Zuordnung ist eindeutig.
Wo die Daten liegen
- Microsoft Azure, Rechenzentren in der EU
- Verschlüsselte Datenbank (Verschlüsselung ruhend und bei der Übertragung)
- Getrennte Datenbereiche pro Praxis – jede Praxis sieht ausschließlich ihre eigenen Daten
- Zugangsdaten in einem separaten Schlüsseltresor (Azure Key Vault)
- Regelmäßige Sicherungen durch Azure SQL
Wer was sehen darf
- Ihre Praxis sieht nur Ihre Termine. Andere Praxen sehen nichts von Ihnen – technisch getrennt auf Datenbankebene.
- Nur Administratoren Ihrer Praxis dürfen Stammdaten (Behandlungen, Mitarbeiter, Qualifikationen) bearbeiten.
- Normale Benutzer können Termine und Auslastung sehen, aber nichts verändern.
- Wir als Anbieter haben keinen täglichen Zugriff auf Ihre Daten. Wartungszugriffe sind möglich, aber nur zu Wartungszwecken und nicht personenbezogen.
Ihre Verantwortung als Praxis
Sie bleiben Verantwortlicher für die Verarbeitung der Patientendaten, die Sie in das System eingeben. Das ist bei jeder Software so, die Ihre Praxis nutzt. Was das konkret bedeutet:
- Sie entscheiden, welche Daten Sie importieren (z. B. Kennungen statt Namen).
- Sie stellen sicher, dass Ihre Patientinnen und Patienten über die Verarbeitung informiert sind – so wie bei Ihrem Praxisverwaltungssystem auch.
- Sie schließen mit uns einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ab – ein Standarddokument, das die Verarbeitung im Auftrag regelt.
Häufige Fragen
Muss ich Namen importieren?
Nein. Sie können jede Art von Verweis verwenden. Wenn Sie Patientennummern aus Ihrem Praxisverwaltungssystem nutzen, können Sie diese 1:1 übernehmen.
Was passiert, wenn ich Termine mit Namen importiere?
Dann liegen diese Namen in RevenueForecast – und die üblichen Datenschutzpflichten gelten (sie gelten auch so, aber dann eben mit personenbezogenen Namen). Die Entscheidung liegt bei Ihnen.
Kann ich meine Daten wieder löschen?
Ja. Termine können gelöscht werden. Bei Bedarf kann die gesamte Praxis entfernt werden. Für konkrete Löschbegehren von Patientinnen und Patienten unterstützen wir Sie gerne.
Ist RevenueForecast DSGVO-konform?
RevenueForecast ist so gestaltet, dass Sie es DSGVO-konform betreiben können. Die Daten liegen in der EU, sind verschlüsselt, und die Verarbeitung ist auf das Notwendige beschränkt. Ein AVV wird zwischen Ihrer Praxis und uns abgeschlossen.